Erste Abstimmungen für das nachhaltige Besucherkonzept


GEISA. Kürzlich traf sich eine Arbeitsgruppe, die das Vorhaben Besucherlenkungskonzept „ERLEBENs-RAUM UNESCO-Biosphärenreservat Rhön“ begleitet, in Geisa.

Es wurden der aktuelle Stand, notwendige Datenlieferungen und die weitere Vorgehensweise besprochen. Die Besucherlenkung soll nicht mit dem „erhobenen Zeigefinger“ erfolgen, sondern die entsprechenden Zielgruppen erreichen, wie es bereits in anderen Naturräumen beispielhaft erfolgt. „Das ist ein gutes Projekt, mehr Besucher auch in den Thüringer Teil der Rhön zu leiten“, so Rhönforum-Vorsitzender Martin Henkel. „Viele Angebote in der Region gelten immer noch als Geheimtipp“.

In der Beratung wurden auch bisherige ÖPNV-Angebote beleuchtet. Im Wartburgkreis gibt es bereits Vorzeigeprojekte, wie besondere Wanderangebote erreicht werden können.

Die Teilnehmer waren sich einig, attraktive Angebote und hochwertige Wanderwege müssen stärker in den Focus gerückt werden. Positives Beispiel war der Erlebnistag des Biosphärenreservates Rhön, bei dem 6 verschiedene Angebote hervorgehoben wurden und per Bus-Shuttle erreichbar waren. Die Inszenierung von Erlebnissen / Angeboten kann einen guten Beitrag zur künftigen Besucherlenkung leisten.

Ebenfalls sollten die Kureinrichtungen der Region für Tagesausflüge stärker angesprochen werden. Für die weitere Arbeit ist die Darstellung der Zuständigkeiten und Verfahrenswege für das Wanderwegenetz wichtig, um Defizite und Probleme besser kommunizieren zu können.

 

 

Foto (v. l. n. r.) Erik Hanf, Regina Filler, Heidi Brandt, Martin Henkel, Ulrike Schade, Nadja Thürbeck und Ursula Winter